Steuerung, die Sie verstehen können.
Saubere Strukturen, sprechende Variablennamen, dokumentierte Bausteine – Siemens TIA, Beckhoff TwinCAT, Allen-Bradley.
Eine Steuerung ist nur so gut, wie sie sich im Servicefall lesen lässt. Wir programmieren SPS-Systeme nach klaren Strukturregeln: aussagekräftige Variablennamen, durchgängige Kommentierung, modulare Bausteine mit definierten Schnittstellen, getrennte Bereiche für Sicherheits-, Steuerungs- und Visualisierungslogik. Das Ergebnis ist Code, den auch ein fremder Programmierer ohne stundenlange Einarbeitung erweitern oder im Störungsfall analysieren kann – ein Kriterium, das im laufenden Betrieb oft mehr wert ist als jede Performance-Optimierung.
Plattformen und Schwerpunkte.
Schwerpunkt ist Siemens TIA Portal mit S7-1200 und S7-1500, einschließlich der Sicherheits-Steuerungen S7-1500F. Für PC-basierte Steuerungen arbeiten wir mit Beckhoff TwinCAT, für Bestandsanlagen aus dem US-amerikanisch geprägten Umfeld mit Allen-Bradley (Rockwell Studio 5000). Für jede Plattform existiert ein internes Bausteinmodul, das Standard-Funktionen (Antriebsfreigabe, Achsen-Referenzfahrt, Rezepturverwaltung, Alarmprotokollierung) wiederverwendbar bereitstellt – das spart Engineering-Zeit und sorgt für konsistente Bedienlogik über mehrere Anlagen hinweg.
HMI und SCADA.
Bedienpanels realisieren wir mit Siemens WinCC Unified und Comfort Panels, bei kleineren Anwendungen mit Beijer iX. Für SCADA-Lösungen setzen wir auf WinCC Professional oder Ignition – beide bieten lokale Datenhaltung, ohne dass Cloud-Abhängigkeiten entstehen. Bedienoberflächen entstehen nach den Grundprinzipien der EEMUA 191 und ISA 18.2 für Alarmmanagement: weniger, aber priorisierte Meldungen statt unselektierter Alarmflut. Bei sicherheitsgerichteten Visualisierungen halten wir die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie DIN EN ISO 13849-1 ein.
Retrofits älterer Steuerungen.
Steuerungen aus der S5- oder S7-300/400-Familie laufen häufig zuverlässig, aber Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar oder nur noch zu deutlich höheren Preisen. Wir migrieren solche Anlagen auf S7-1500 – häufig mit gleichbleibender Bedienlogik, sodass das Bedienpersonal keine Umschulung benötigt. Vor dem Retrofit dokumentieren wir die Bestandssteuerung in einem Funktionsbeschrieb, der dem alten Programm gerecht wird, und nutzen ihn als Pflichtenheft für die neue Implementierung. Das verkürzt Inbetriebnahme- und Testphase erheblich.
Anbindung an Leitsysteme und IT.
Die Datenebene der Steuerung trennen wir konsequent von der Steuerebene. Für die Anbindung an MES-, ERP- oder IIoT-Systeme nutzen wir OPC UA (mit Sicherheitsprofilen), MQTT oder REST – je nach Gegenstelle und Sicherheitsanforderung. Standard sind verschlüsselte Verbindungen, Benutzer-Authentifizierung und ein Audit-Log auf SPS-Seite. So entstehen keine ungeschützten Datentunnel zwischen Produktion und Office-IT, und die Steuerung kann auch im Fall von IT-Störungen autark weiterarbeiten.
Service und Wartung nach Inbetriebnahme.
Für 24/7 Notdienst, geplante Wartung und SPS-Servicefälle steht die LED Service GmbH zur Verfügung – mit Remote-Zugriff bei freigegebener VPN-Verbindung und Vor-Ort-Einsatz innerhalb definierter Reaktionszeiten. Die Service-Techniker arbeiten mit den Originalprojekten aus der Inbetriebnahme, was die Fehlersuche signifikant verkürzt.
