Anlagenbetrieb und technische Betreuung.
Wir übernehmen den laufenden Betrieb Ihrer Intralogistikanlagen – mit klar definierten Verantwortlichkeiten und nachvollziehbaren Übergaben.
Was bedeutet Anlagenbetrieb für Sie?
Mit der Übernahme des Anlagenbetriebs lagern Sie die operative Verantwortung für Ihre Intralogistik an LED Industrie aus. Wir stellen sicher, dass Ihre Förder-, Rollenbahn- und Sortieranlagen während des definierten Betriebszeitraums verfügbar bleiben, dass Inspektionen termingerecht durchgeführt werden und dass Auffälligkeiten unmittelbar adressiert werden – bevor sie zu Störungen werden.
Inhalte des Anlagenbetriebs.
- Tägliche Sichtkontrollen der mechanischen und elektrotechnischen Komponenten
- Schichtübergaben mit dokumentierten Auffälligkeiten und Schichtprotokoll
- Inspektionen gemäß Wartungs- und Instandhaltungsplänen – siehe Präventive Wartung
- Schnelle Eingriffe bei kleineren Auffälligkeiten (Sensor-Justierung, Verschleißteil-Tausch)
- Dokumentation der durchgeführten Arbeiten und der Anlagenhistorie – siehe Dokumentation
- Empfehlungen zur mittelfristigen Anlagenoptimierung (z. B. Austausch alternder Komponenten)
Übergang zur Wartung und Störungsbeseitigung.
Der laufende Anlagenbetrieb geht nahtlos in die präventive Wartung über. Sollte trotz aller Vorsorge eine Störung auftreten, übernimmt unser Team direkt die Störungsbeseitigung – ohne Übergaben oder externe Dienstleister. Außerhalb der regulären Betriebszeiten greift die 24/7-Schichtbegleitung.
Wann Anlagenbetrieb wirtschaftlich passt.
Die externe Anlagenbetreibung lohnt sich, wenn Sie folgendes Profil erkennen: Ihre Anlage läuft in zwei oder drei Schichten, ungeplanter Stillstand kostet Sie mindestens vierstellig pro Stunde, und Sie haben intern keine Mitarbeiter, die sich auf die spezifische Mechanik, Steuerungstechnik und Sensorik des Anlagenbauers eingearbeitet haben. Genau diese Lücke schließen wir – mit Servicetechnikern, die in mehreren Branchen Erfahrung gesammelt haben und nicht erst lernen müssen, wo der Frequenzumrichter sitzt oder wie der Hersteller seine Fehlercodes vergibt.
So strukturieren wir den Auftrag.
- Anlagenaufnahme: Ein- bis zwei Tage vor Ort, Sichtung von Anlagendokumentation, Schichtsystem, Kritikpfaden und bisheriger Störungshistorie. Ergebnis ist ein Betreibungskonzept mit klaren Verantwortlichkeitsgrenzen.
- Schichtplan und Erreichbarkeit: Wir verständigen uns auf Anwesenheitsfenster (z. B. produktionsbegleitend Mo-Fr 6-22 Uhr, plus Rufbereitschaft) und Reaktionszeiten für außerplanmäßige Eingriffe.
- Werkzeug- und Ersatzteilbevorratung: Auf Basis Ihrer Anlagen-Stückliste legen wir eine Ersatzteilliste an. Verschleißkritische Bauteile lagern wir auf Wunsch direkt bei Ihnen im Werk.
- Berichtswesen: Wochenbericht über durchgeführte Eingriffe, Stillstandsanalysen, offene Punkte. Monatsreport mit Trendanalyse für Anlagenverfügbarkeit.
Häufige Fragen.
Wie schnell sind Sie nach Vertragsbeginn produktiv einsatzfähig?
Realistisch rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen Einarbeitungsphase. In dieser Zeit lesen wir uns in Anlagendokumentation, Schaltpläne und Steuerungssoftware ein, begehen die Anlage gemeinsam mit dem Hersteller oder Vorgänger-Dienstleister und besprechen Sicherheits- und Zugangsregelungen mit Ihren Arbeitsschutz-Verantwortlichen.
Wer haftet bei Fehleingriffen Ihres Personals?
Wir tragen die Verantwortung für fachgerechte Arbeitsausführung im Rahmen der vertraglich vereinbarten Leistungen und sind entsprechend versichert (Betriebshaftpflicht mit Deckungssumme nach Anlagenwert). Schäden durch Konstruktionsfehler der Anlage oder Vorgänger-Eingriffe Dritter sind ausgenommen.
Wie integrieren Sie sich in unsere internen Prozesse (Sicherheitsunterweisung, LOTO)?
Unsere Servicetechniker absolvieren Ihre Standortsicherheitsunterweisung wie jeder andere Fremdfirmenmitarbeiter. Arbeitsfreigaben und Lockout-Tagout-Prozeduren werden vor Beginn jedes Eingriffs nach Ihren internen Regeln eingeholt. Bei kritischen Eingriffen erstellen wir Gefährdungsbeurteilungen, die wir mit Ihrem Arbeitsschutz abstimmen.
Welche Kündigungsfristen gelten und wie ist der Wissenstransfer am Vertragsende geregelt?
Standard sind sechs Monate zum Quartalsende, lassen sich aber individuell verhandeln. Am Vertragsende übergeben wir vollständige Dokumentation, Wartungshistorie und Anlagenkenntnis strukturiert an Sie oder Ihren Nachfolge-Dienstleister – wir sehen uns nicht als Wissensmonopolist.
Was unterscheidet Anlagenbetrieb von reiner Störungsbeseitigung?
Bei klassischer Störungsbeseitigung kommen wir nur, wenn etwas ausfällt. Im Anlagenbetrieb sind wir vorausschauend präsent, kennen die Anlage in ihrem Normalverhalten und erkennen Anomalien, bevor sie zur Störung werden. Anlagenbetrieb kombiniert technische Verantwortung plus operative Präsenz in einem Vertragsmodell.
