Geplante Wartung statt teurer Stillstände.
Wir warten Ihre Anlage, bevor sie auffällt. Schmierung, Inspektion, Verschleißteil-Tausch nach Plan.
Warum präventive Wartung?
Eine Stunde ungeplanter Stillstand kostet in der Intralogistik regelmäßig mehr als eine Woche geplante Wartung. Mit präventiver Wartung verhindern wir, dass kleine Auffälligkeiten zu großen Ausfällen werden – durch frühzeitige Inspektion, konsequente Schmierung und planmäßigen Austausch von Verschleißteilen.
Bestandteile unserer präventiven Wartung.
- Inspektion nach Wartungs- und Instandhaltungsplänen – herstellerseitig, kundenseitig oder aus Erfahrung mit der Anlage abgeleitet
- Schmierung beweglicher Komponenten nach Schmierplan (Lager, Ketten, Führungen)
- Austausch von Verschleißteilen rechtzeitig vor Ausfall (Rollen, Lager, Ketten, Gurte, Dichtungen)
- Funktionsprüfung der Sicherheitseinrichtungen (NOT-AUS, Schutztüren, Lichtgitter)
- Messung und Dokumentation relevanter Parameter (Stromaufnahme, Schwingung, Temperatur)
- Empfehlungen zur Anlagenoptimierung im Wartungsbericht
Vorteile für Sie.
- Planbare Wartungsbudgets statt überraschender Reparaturrechnungen
- Geringere Anzahl ungeplanter Störungen und Stillstände
- Längere Lebensdauer der Anlage durch rechtzeitige Eingriffe
- Bessere Übersicht über den Zustand Ihrer Anlage durch regelmäßige Dokumentation
Sollte es trotz präventiver Wartung zu einer Störung kommen, übernimmt unsere Störungsbeseitigung – ohne Zeitverlust durch externe Dienstleister.
Was zählt zum präventiven Wartungsplan.
- Wartungsplan auf Komponentenebene: jede größere Anlagenkomponente (Motor, Getriebe, Förderelement, Sensorik) bekommt einen eigenen Wartungszyklus mit definierten Prüfpunkten.
- Schmierplan: Schmierstellen werden katalogisiert, Schmierstoffe (Marke, Typ, Menge) festgehalten, Intervalle definiert.
- Verschleißteil-Bevorratung: auf Basis Mean-Time-Between-Failure-Daten und Anlagenkritikalität legen wir kritische Verschleißteile auf Lager.
- Inspektionsrundgänge: regelmäßige Rundgänge mit Sichtprüfung, Temperatur-, Schwingungs- und Geräuschanalyse. Anomalien werden fotografisch dokumentiert.
- Predictive-Komponenten: bei kritischen Antrieben empfehlen wir kontinuierliche Schwingungsmessung mit Trend-Auswertung.
Wartung integriert in den Produktionsplan.
Geplante Wartung ist nur dann wirklich planbar, wenn sie sich in den Produktionsalltag einfügt. Wir definieren mit Ihnen feste Wartungsfenster – etwa freitags ab 14 Uhr im Schicht-Ende, oder einmal pro Quartal eine Wartungswoche. So wissen Ihre Produktionsplaner, wann die Anlage nicht zur Verfügung steht, und wir können mit fokussiertem Team durchgreifend arbeiten. Spontane Wartung während laufender Produktion bleibt die Ausnahme – sie ist meist teurer und kompromissreicher als sauber geplante Stillstands-Wartung.
Wirtschaftlichkeit der Prävention.
Wir sind ehrlich: nicht jede Anlage rechtfertigt eine intensive präventive Wartung. Bei Anlagen mit geringer Auslastung, niedrigem Stundenwert und einfach beschaffbaren Ersatzteilen kann reaktive Wartung wirtschaftlicher sein. Bei kritischen Anlagen mit hohem Stundenwert, langen Ersatzteil-Lieferzeiten und Schichtbetrieb amortisiert sich präventive Wartung üblicherweise schon im ersten Jahr durch reduzierte Stillstandszeiten.
Häufige Fragen.
Wie unterscheidet sich präventive von prädiktiver Wartung?
Prävention arbeitet mit festen Intervallen (z. B. jährlich Lagertausch). Prädiktion arbeitet zustandsabhängig (z. B. Lagertausch wenn Schwingungswert über X). Prädiktion ist effizienter, erfordert aber Sensorik und Datenauswertung. In der Praxis kombinieren wir beides.
Welche Daten erfasst die prädiktive Komponente?
Schwingungsmessung an Lagern, Temperatur an Wicklungen, Stromaufnahme an Antrieben, Förderbandgeschwindigkeit gegenüber Soll. Bei modernen Anlagen mit OPC-UA-Schnittstelle können wir auf bestehende Steuerungsdaten zugreifen.
Was ist der typische Return-on-Investment präventiver Wartung?
Studienlage und unsere eigene Erfahrung zeigen Reduktion der ungeplanten Stillstandszeit um 30 bis 60 Prozent gegenüber rein reaktivem Vorgehen. Bei einer Stunde Stillstand zu 2000 Euro und 50 Stunden ungeplanter Stillstandszeit pro Jahr sind 30 bis 60 Tausend Euro Einsparung realistisch.
Können Sie unsere bestehenden Wartungspläne übernehmen?
Ja. Im ersten Schritt sichten wir Ihre vorhandenen Wartungsdokumente und Schmierpläne, ergänzen Lücken, harmonisieren die Intervalle mit Anlagenrealität und übernehmen den Plan in unser Berichtswesen.
Was passiert mit Wartungsdaten am Vertragsende?
Sie erhalten die vollständige Wartungshistorie in maschinenlesbarer Form (CSV oder strukturiertes PDF). Ihre Anlagendaten gehören Ihnen, nicht uns. Bei Vertragsende übergeben wir das gesammelte Wissen so, dass ein Nachfolge-Dienstleister oder Ihr eigenes Team ohne Informationsverlust übernehmen kann.
