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Wartung

Sensoren, Lichtschranken, Automatisierungstechnik.

Justierung, Austausch und Funktionsprüfung der Komponenten, die Ihre Anlage „sehen" lassen.

Sensorik in der Intralogistik.

Vollautomatische Förderanlagen funktionieren nur, wenn ihre Sensorik zuverlässig arbeitet. Lichtschranken, induktive Sensoren, kapazitive Sensoren, Drehgeber und optische Erkennungssysteme bilden das Nervensystem Ihrer Anlage. Schmutz, mechanische Verstellung oder elektrische Defekte führen zu Fehlmeldungen, Staus oder Stillständen.

Unsere Leistungen.

  • Prüfung und Funktionsbestätigung aller Sensoren im Rahmen geplanter Wartungen
  • Justierung von Lichtschranken und Reflexlichttastern bei Verschiebung oder Drift
  • Reinigung verschmutzter Sensorflächen und Reflektoren
  • Austausch defekter oder altersbedingt unzuverlässiger Sensoren
  • Anbindung neuer Sensoren an bestehende SPS-Steuerungen, sofern erforderlich
  • Wartung von Stau- und Vereinzelungseinrichtungen, deren Funktion auf der Zusammenarbeit von Mechanik und Sensorik beruht

Bei komplexeren steuerungstechnischen Themen (SPS-Programmierung, HMI-Bedienoberflächen) arbeiten wir mit etablierten Automatisierungspartnern zusammen. Innerhalb der LED Firmengruppe steht zusätzlich die LED Elektro GmbH für elektroinstallatorische Themen bereit.

Warum Sensorik häufiger ausfällt als man denkt.

Sensorik ist die Schicht, an der Anlagen am häufigsten und am unsichtbarsten leiden. Ein Sensor fällt selten katastrophal aus – meistens degradiert er graduell. Eine Lichtschranke wird durch Staub leicht unzuverlässig, ein induktiver Näherungsschalter durch Vibration dejustiert, ein optisches Lesegerät durch verkratzte Scheibe schlechter lesefähig. Das führt zu sporadischen Störungen, die nicht reproduzierbar sind – und genau deshalb besonders ärgerlich. Unser Vorgehen: nicht den Sensor isoliert betrachten, sondern den gesamten Pfad inklusive Umgebung, Verkabelung und Steuerungsauswertung.

Komponenten, die wir im Detail kennen.

  • Optische Sensoren: Einweg-, Reflexions-, Lichttaster, Lichtgitter von SICK, Leuze und Pepperl+Fuchs
  • Induktive und kapazitive Näherungsschalter: Endlagen-Erfassung, Anwesenheitsdetektion
  • Sicherheitslichtvorhänge: Prüfung nach Maschinenrichtlinie, Verstellung mit Wirksamkeitsprüfung
  • Codeleser: Barcode- und Datamatrix-Leser an Sortierern, Reinigung der Optik
  • Drehgeber und Encoder: Positionserfassung an Antrieben, Signalqualitätsmessung
  • Sicherheitsschalter und -relais: Pilz, Schmersal, Sick Safetybus

Schnittstelle zur Steuerungssoftware.

Wir parametrieren keine SPS-Software vor Ort – das ist Aufgabe des Anlagenbauers oder Steuerungslieferanten. Aber wir lesen Fehlerspeicher und Statusbits, vergleichen Sollwerte mit Istwerten und identifizieren so, ob ein Sensorausfall wirklich am Sensor liegt oder ob die Steuerung das Signal verwirft. Diese Schnittstellenkompetenz ist der Mehrwert gegenüber rein mechanikgetriebenen Servicedienstleistern.

Häufige Fragen.

Tauschen Sie defekte Sensoren mit Original-Ersatzteilen oder Alternativen?

Bei sicherheitsrelevanten Sensoren (Schutztür-Schalter, Lichtgitter, Sicherheitsrelais) ausschließlich mit Original-Ersatzteilen des Herstellers – aus Haftungsgründen und wegen der CE-Konformität. Bei rein funktionalen Sensoren ist Alternativware möglich.

Wie oft sollten Lichtgitter geprüft werden?

Mindestens jährlich nach Maschinenrichtlinie und Hersteller-Vorgabe – das ist in der Regel auch Bestandteil der DGUV-V3-Prüfung. Bei intensiv genutzten Sicherheitslichtgittern empfehlen wir halbjährliche Sichtprüfung.

Können Sie sporadische Sensorfehler reproduzieren?

Nicht immer beim ersten Anlauf – sporadische Fehler sind per Definition schwer reproduzierbar. Wir installieren bei Bedarf temporäre Datenlogger oder Überwachungsskripte in der Steuerung, um Störungsereignisse mit Umgebungsparametern zu korrelieren.

Welche Hersteller sehen Sie am häufigsten in Bestandsanlagen?

In der Region und den Branchen, in denen wir tätig sind, dominieren SICK und Leuze bei optischen Sensoren, Pilz und Schmersal bei Sicherheitskomponenten, Pepperl+Fuchs und Balluff bei induktiven Näherungsschaltern. Wir bevorraten Standard-Ersatzteile dieser Hersteller im Servicefahrzeug.

Was kostet die Modernisierung einer veralteten Sensorik?

Pauschale Aussagen sind nicht seriös. Eine Sensor-Modernisierung an einer Förderlinie kostet je nach Anzahl und Anforderung mehrere Tausend bis in den fünfstelligen Bereich. Wir machen vor Modernisierung eine Bestandsaufnahme und schlagen modulares Vorgehen vor.